Ganzkörper-MRT

Neben der ganz detaillierten Untersuchung einer Körperregion wie z. B. eines Kniegelenkes oder des Kopfes kann es in einigen Fällen sinnvoll sein, den ganzen Körper (GK-MRT) zu untersuchen. Mit modernen MR-Tomografen sind heutzutage hochauflösende GK-MRT-Untersuchungen von Kopf bis Fuß in weniger als 1 h möglich.

Besonders häufig wird die GK-MRT bei Krebserkrankungen wie bösartigen Erkrankungen des Knochenmarks (multiples Myelom) oder z. B. bei Lymphdrüsenkrebs eingesetzt.

Eine präzise Diagnostik von Krebserkrankungen hat maßgeblichen Einfluss auf die Prognose und die Behandlung der Patienten. Eine GK-MRT kann zur Beurteilung der Ausdehnung der Erkrankung, zur Planung und ggf. Abwandlung der laufenden Therapie und des Therapieerfolges nützlich sein. Ob eine derartige Untersuchung erforderlich ist, muss in der Regel Ihr behandelnder Arzt entscheiden.

Die Art der MRT-Messungen wird speziell auf bestimmte Erkrankungen zugeschnitten. Um die Untersuchung erfolgreich durchführen zu können, ist es nötig, dass Sie mindestens 45 Minuten im MR-Tomografen liegen können. Meist ist es nicht erforderlich, ein Kontrastmittel zu verabreichen.

Gelegentlich müssen detaillierte Untersuchungen einer bestimmten Organregion angeschlossen werden, um zu einer eindeutigen Diagnose zu kommen. Ganzkörper- MRT-Vorsorgeuntersuchungen sind keine Kassenleistung.