MRT allgemein

Die Magnetresonanztomografie, früher auch als Kernspintomografie bezeichnet, wird auch MR-Tomografie oder MRT genannt. Die MRT beruht auf dem physikalischen Prinzip der angeregten Kernspinresonanz in einem angelegten Magnetfeld. Die Magnetfeldstärke wird in der Einheit Tesla gemessen. Heute üblicherweise verwandte MR-Tomografen haben eine Feldstärke von 1.5 bis 3 Tesla. Wir nutzen einen modernen 1.5 T Tomografen der Firma Toshiba.

Die Untersuchung ist für den Körper besonders schonend, es ist eine Untersuchung ohne Röntgenstrahlen. Mit Hilfe der MRT können sehr detaillierte Bilder von Körperregionen erstellt werden, die einen besonders hohen Weichteilkontrast verlangen.

Besonders eignet sich die MRT zur Beurteilung von Erkrankungen des Gehirns, der Wirbelsäule und der Gelenke, sowie des Knochenmarkes, aber auch z. B. der Lymphknoten oder Erkrankungen des Bauchraumes. Durch die hohe Bildqualität ist die MRT heute bei vielen Erkrankungen zur Standarduntersuchung mit der höchsten diagnostischen Aussagekraft geworden.

Typische Untersuchungszeiten liegen zwischen 15 und 20 Min. Viele Untersuchungen können ohne Kontrastmittel durchgeführt werden. Im Einzelfall entscheidet jedoch Ihr Arzt über eine Kontrastmittelgabe. Das Kontrastmittel wird in der Regel sehr gut vertragen. Einschränkungen können sich bei bestehenden Nierenerkrankungen ergeben.

Falls Sie an einer Nierenerkrankung leiden, bringen Sie bitte einen Kreatinin-Wert mit.